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1. Mai: Heute so wichtig wie damals

Seit 130 Jahren ist der 1. Mai Symbol für den Kampf von Beschäftigten für bessere Arbeits- und Lebensverhältnisse. Anlässlich des 1. Mai am kommenden Sonntag erklären die Vorsitzenden der LINKEN, Katja Kipping und Bernd Riexinger:

Einiges hat sich für Arbeitnehmerinnen und Arbeitnehmer in den letzten 130 Jahren zum Besseren gewandelt. Die Arbeiterbewegung hat gemeinsam mit ihren Gewerkschaften viele Errungenschaften und Fortschritte erkämpft. Die Arbeitswelt von heute zeigt aber auch: Der 1. Mai hat nichts von seiner Bedeutung und Aktualität eingebüßt.

Prekäre Beschäftigung, Leiharbeit, Niedriglöhne, Löhne und Renten, die nicht armutsfest sind, abnehmende soziale Sicherheit, massive Deregulierung am Arbeitsmarkt, Angst vor der Zukunft…das ist die Lebenswirklichkeit für Millionen Menschen im Land. Eine Lebenswirklichkeit, mit der wir uns als LINKE nicht abfinden. Eine Realität, der wir den Kampf ansagen.

Seit einem Jahr läuft unsere Kampagne "Das muss drin sein." erfolgreich. Unhaltbaren Arbeits- und Lebensbedingungen stellen wir konkrete Forderungen entgegen, die den Menschen wieder ins Zentrum politischen Handels stellen. Wir wollen Befristung und Leiharbeit stoppen, wir wollen eine existenzsichernde Mindestsicherung ohne Sanktionen statt Hartz IV, wir wollen Arbeit umverteilen statt Dauerstress und Existenzangst. Wohnraum und Energie müssen bezahlbar sein. Wir wollen mehr Personal für Bildung, Pflege und Gesundheit zu guten Löhnen. Ein Leben mit guten Perspektiven, ohne Angst vor Armut im Alter muss drin sein.

Dafür gehen wir am 1. Mai auf die Straße und rufen alle Mitglieder, Sympathisantinnen und Sympathisanten auf, sich an Veranstaltungen, Aktionen und Kundgebungen zu beteiligen.