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10 Euro Mindestlohn - DGB Baden-Württemberg schließt sich Forderung der LINKEN an

Der DGB Baden-Württemberg zieht jetzt nach. Auf der Bezirkskonferenz des DGB Baden-Württemberg stimmten die Delegierten aus den acht Einzelgewerkschaften dafür, zukünftig 10 € Mindestlohn zu fordern, mit regelmäßiger Anpassung. Bernhard Strasdeit, Landesgeschäftsführer der LINKEN, begrüßt diese Entscheidung: "Dass Arbeitnehmer mindestens 10 € pro Stunde brauchen, sagen wir von der LINKEN schon lange, sonst ist die Verschärfung von Altersarmut unvermeidbar. Die Vereinbarung des Koalitionsvertrages ist vollkommen unzureichend."

Es ist begrüßenswert, wenn die Gewerkschaften die Politik der Großen Koalition nicht kritiklos hinnehmen. Dass der Mindestlohn kommt, wenn auch vielfältig abgeschwächt, in einer viel zu niedrigen Höhe und erst in ein paar Jahren, ist schließlich dem Druck der LINKEN und der Gewerkschaften zu verdanken. Auch in Zukunft wird es politische Verbesserungen für die Mehrheit der Menschen nur geben, wenn LINKE und Gewerkschaften die Bundesregierung unter Druck setzen.