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Bluttat in Orlando - Trauer und Solidarität

Bei der schwersten Schießerei der US-Geschichte hat ein Angreifer am Sonntag 50 Besucher des Nachtclub "Pulse" im US-Bundesstaat Florida getötet und 53 weitere verletzt.

Die Arbeitsgemeinschaft queer DIE LINKE Baden-Württemberg ist entsetzt und zutiefst betroffen von dem grauenvollen Massaker in der Disco für Homosexuelle in Orlando.

Dies sei ein besonders tragischer Tag für alle Lesben, Schwule, Bisexuelle, Transgender, Transsexuelle, intersexuelle und queere Menschen (LGBTTIQ).

Ja, das ist ein Anschlag gegen uns alle.

Wir trauern um die Ermordeten und sind in Gedanken bei den Angehörigen der Opfer. Wir wünschen den vielen Verletzten eine schnelle Genesung und deren Angehörigen viel Kraft, um gemeinsam dieses Trauma zu überwinden.

Der Nachtclub "Pulse" in Orlando ist ein international bekanntes Aushängeschild der Bewegung für die Freiheit von Menschen mit unterschiedlichen sexuellen Identitäten. Das "Pulse" wurde 2004 von Babara Poma mitbegründet, die aus einer italo-amerikanischen Familie stammt und im Jahr 1991 ihren Bruder John verlor, der an den Folgen einer AIDS-Erkrankung starb. Poma zog daraus die Konsequenz, sich für die Sache der Menschen unterschiedlichster sexueller Identitäten einzusetzen und dazu beizutragen, dass das AIDS-erregende HI-Virus gestoppt wird.