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DIE LINKE Schwäbisch Hall/Hohenlohe nominiert ihre KandidatInnen für die Landtagswahl

Am Sonntagvormittag des 19. Juli 2015 trafen sich die Mitglieder der LINKEN im Naturfreundehaus Lemberg, um ihre KandidatInnen und ErsatzkandidatInnen für die Landtagswahl 2016 festzulegen. Eingeladen war auch die Landessprecherin Heidi Scharf, die in ihrer Rede zu Beginn der Veranstaltung auf die wichtige Rolle einer linken Opposition im Landtag einging. Im Frühjahr 2016 müsse der Sprung in den Landtag möglich sein.

Anschließend wurden in getrennten Wahlgängen zunächst Kandidat und Ersatzkandidat für den Wahlkreis Hohenlohe festgelegt. Mit einstimmigem Wahlergebnis wurde Ernst Kern als Kandidat für Hohenlohe nominiert. Als Ersatzkandidat wurde Kai Bock gewählt.

In den nächsten Wahlgängen wurden Kai Bock als Kandidat und Silvia Ofori als Ersatzkandidatin für den Wahlkreis Schwäbisch Hall einstimmig gewählt. Somit stehen die Kandidaten und ErsatzkandidatInnen für die Landtagswahl 2016 fest.

Anschließend wurden die Delegierten und Ersatzdelegierten für den Landesparteitag gewählt.

Ernst Kern wies auf die Verantwortung, die das Land gegenüber den Kommunen hat, hin. Insbesondere wenn es um die Finanzierung im Gesundheits- und Pflegebereich, die Förderung des sozialen Wohnungsbaus und die Finanzierung von Flüchtlingsunterkünften geht.

Nachdem Kai Bock auf die Versäumnisse der Landesregierung einging, sprach er sich gegen Leiharbeit und Werksverträge aus, forderte kostenloses Mittagessen in KiTa’s und Schulen und beitragsfreie Kinderbetreuung sowie eine zügigere und bürgernahe Umsetzung der Energiewende. Außerdem verurteilte er die immer häufiger werdenden Angriffe gegenüber Flüchtlingsunterkünften.

Silvia Ofori wies auf die dringende Notwendigkeit hin, Politik in globalen Zusammenhängen zu sehen. „Dass Griechenland jetzt der Hinterhof von Deutschland ist, ist nicht zu fassen. Soziale Standards werden aus Deutschland und Brüssel diktiert. Nicht nur in Griechenland, auch in sog. Entwicklungsländern ist der deutsche und europäische Einfluss enorm. Unsere Rohstoffquellen müssen abgesichert werden – zu günstigen Bedingungen.“

Mit einem Hinweis auf den bevorstehenden Besuch des Parteivorsitzenden Bernd Riexinger am 31. Juli um 19.00 Uhr im Alten Schlachthaus in Schwäbisch Hall und dem Aufruf die notwendigen 150 Unterschriften pro Wahlkreis schnell zu sammeln, endete die Nominierungsveranstaltung.