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Frauentag: Für mehr Personal in Krankenhäusern und in der Pflege

DIE LINKE hat am 8. März, dem Internationalen Frauentag, in Stuttgart an der Ecke Königstraße/Bolzstraße eine Aktion mit Krankenhausbetten gemacht: Kranke, die in den Betten liegen, wurden nur gepflegt und versorgt, wenn sie zuvor in eine Parkuhr Vorkasse aus eigener Tasche leisten. Mit dieser Aktion wies DIE LINKE auf die mangelhafte Situation im Gesundheitswesen hin und fordert von der Landesregierung mehr und besser bezahltes Personal in Gesundheit und Pflege. Am Internationalen Frauentag hatte diese Aktion besondere Bedeutung, da gerade in der Pflege besonders viele Frauen beschäftigt sind – in befristeten Jobs und schlecht bezahlt. Daher fordert DIE LINKE gerade am Frauentag auch eine gesellschaftliche und finanzielle Aufwertung von Pflegeberufen.

Bernd Riexinger, Parteivorsitzender der LINKEN und Spitzenkandidat bei der Landtagswahl: „Mit der Aktion weisen wir auf die schlechte Situation in unseren Krankenhäusern hin: Zu wenig Personal, zu schlecht bezahlt, zu wenig Geld für Sanierung und Neubau von Krankenhäusern. Hier muss die nächste Landesregierung dringend handeln. Ich setzte mich dafür ein, dass jeder Mensch Zugang zu einem hochwertigen und bezahlbaren Gesundheitssystem hat und die dort beschäftigten Menschen anständig bezahlt werden. Zudem brauchen wir so viel Pflegepersonal, dass die Patienten genau die Pflege und Aufmerksamkeit bekommen können, die sie zu ihrer Genesung brauchen. DIE LINKE wird als Landtagsfraktion dafür sorgen, dass die nächste Landesregierung dieses Thema zum Wohle des Personals und der Patienten deutlich verbessert.“

DIE LINKE verfolgt als Ziel in der Gesundheitspolitik ein Gesamtkonzept »Gesundheit in Baden-Württemberg« unter Einbeziehung aller Beteiligten. Wir setzen uns ein für eine an den Menschen ausgerichtete Vorsorge, für ein heilende Medizin und Nachsorge in öffentlicher Verantwortung und in öffentlicher Trägerschaft.

Bernd Riexinger weiter: „Das Gesundheitssystem in Baden-Württemberg ist heute mehr denn je von profitorientierter Politik geprägt: Statt die beste Qualität zu fördern, werden Gewinnerwartungen geweckt und Krankenhäuser und andere Gesundheitseinrichtungen privatisiert. Mit Krankheit und Not von Menschen macht man aber keine Profite, das widerspricht meinem Grundverständnis von einer mitmenschlichen Gesellschaft.“