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Gökay Akbulut

Frauentag: Gleichberechtigung endlich umsetzten, soziale Berufe aufwerten!

Öffentliche Arbeitgeber müssen mit gutem Beispiel vorangehen

Zum heutigen Internationalen Frauentag erklärt Bernd Riexinger, Parteivorsitzender der LINKEN und Spitzenkandidat bei der Landtagswahl am 13. März: „Von einer tatsächlichen Gleichberechtigung der Geschlechter sind wir in Baden-Württemberg noch immer weit entfernt. Die wesentlichen Forderungen für eine gleiche Behandlung von Männern und Frauen sind nicht erfüllt. DIE LINKE tritt zur Landtagswahl an, um dies im Sinne der weiblichen Hälfte unserer Gesellschaft zu ändern.“

Gökay Akbulut, die Spitzenkandidatin der LINKEN zur Landtagswahl: „In Baden-Württemberg müssen Berufstätigkeit und alle anderen Lebensbereichen vereinbar sein. Das bedeutet: Gleicher Lohn für gleichwertige Arbeit sowie Teilhabe von Frauen an allen Entscheidungen in Politik, Wirtschaft und Gesellschaft. Ein Leben in Sicherheit und ohne Gewalt sowie das Recht auf Selbstbestimmung in allen Lebensbereichen muss ohne Wenn und Aber im Ländle möglich sein.“

Tatsächlich verdienen Frauen immer noch 26% weniger als ihre Kollegen, bei gleicher Tätigkeit und Ausbildung. Dazu erläutert Gökay Akbulut: „Frauen werden weiterhin unfair und zu niedrig bezahlt. Es sind hauptsächlich Frauen, die nicht entlohnte Haus- und Pflegearbeit vollbringen. Dies führt zu einer hohen Quote von Teilzeitarbeit bei Frauen mit der Konsequenz, dass auch bei uns Armut ein weibliches Gesicht hat. Im reichen Baden-Württemberg beträgt die durchschnittliche Altersrente von Frauen nur knapp 650 Euro und damit halb so viel wie die der Männer.“

DIE LINKE fordert eine deutliche gesellschaftliche und finanzielle Aufwertung der Erziehungs-, Sozial- und Pflegeberufe in Baden-Württemberg, in denen vor allem Frauen tätig sind. Dazu erklärt Bernd Riexinger: „In den Gesundheitsberufen sind 75% der Beschäftigten Frauen. Die öffentlichen Arbeitgeber könnten hier mit gutem Vorbild vorangehen und die Beschäftigten in frauentypischen Berufen finanziell höhere eingruppieren. Das wäre ein Schritt in die richtige Richtung und das Land könnte eine Signalfunktion auch an die Wirtschaft übernehmen. Dafür werden wir uns im neugewählten Landtag einsetzten!“