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Dirk Spöri, Landessprecher

Grün-Schwarz macht Ausstiegs-Kompromiss bei der Gemeinschaftsschule

Den Kompromiss der Koalitionsrunde von Grünen und CDU zur Gemeinschaftsschule kritisiert Dirk Spöri, Landessprecher der LINKEN. Die CDU rühme sich in ihrem internen Rundbrief, den Ausbau der Gemeinschaftsschule im Land faktisch gestoppt zu haben.

„Gerade in Städten wie Mannheim und Heilbronn, in denen es noch wenige Gemeinschaftsschulen gibt, werden die beabsichtigten zusätzlichen Hürden die Schulentwicklung behindern und die Benachteiligung von Arbeiter- und Migrantenkindern verstärken.“

Spöri teilt die Kritik des Juso-Landesvorsitzenden Leon Hahn, der in der Begrenzung der Oberstufen an Gemeinschaftsschulen auf drei bis 10 Standorte als „Einstieg in den Ausstieg“ bezeichnet hatte:

„Ohne Oberstufe, die Gemeinschaftsschulen ja auch in Kooperation aufbauen könnten, wird es nur wenigen Schulen gelingen, Schüler mit Gymnasialempfehlung zu gewinnen.

Die Erfahrungen anderer Bundesländer zeigen, dass damit vielen Schulen eine Rückabwicklung zur Hauptschule droht. Unsere Warnung hat sich betätigt: Wer grün wählt, wird sich schwarz ärgern.“

Auch mit der Bestandsgarantie für Hauptschulen als eigener Einheit oder mit gesonderten Klassen innerhalb der Realschule habe sich die CDU mit ihrem Konzept durchgesetzt, benachteiligte Schülerinnen und Schüler auf eine Restschule abzuschieben.