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Bernhard Strasdeit Landesgeschäftsführer DIE LINKE. Baden-Württemberg

Ministerin Eisenmann muss Bildung gewährleisten statt die eigene Karriere

Aus Presseberichten geht hervor, dass sich die baden-württembergische Bildungsministerin Susanne Eisenmann (CDU) für eine Kandidatur als zukünftige Ministerpräsidentin in Stellung bringt. Sie hat sich den Stuttgarter Finanzbürgermeister Michael Föll ins Ministerium holt, damit sie den Rücken für eine zukünftige Kandidatur frei hat.

Bernhard Strasdeit, Landesgeschäftsführer DIE LINKE. Baden-Württemberg erklärt dazu: „Die Aufgabe der Bildungsministerin des Landes Baden-Württemberg ist es, für gute Bildung zu sorgen und nicht ihr Ministerium als Sprungbrett in höhere Ämter zu missbrauchen. Die Baustellen sind viele: vor allem in Grund- und Berufsschulen fehlen Lehrkräfte.  Der Stundenausfall ist immens, das Chaos bei G8/G9 muss enden und der Ausbau von Gemeinschaftsschulen muss voran getrieben werden. Wir brauchen eine Bildungsoffensive im Land. In Kitas gibt es zu wenig Erzieher*innen und sie sind zu schlecht bezahlt. 

Die Personalentscheidung für Michael Föll ist zudem sehr fragwürdig: ein Finanzbürgermeister, der nicht etwa durch eine gute Bildungspolitik Schlagzeilen gemacht hat, sondern durch einen Korruptionsskandal am Klinikum Stuttgart aufgefallen ist. Auf seine Tätigkeit geht auch die völlig verfehlte Wohnungspolitik in Stuttgart zurück. Auf diese Personalie kann das Land gerne verzichten.“