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Bernhard Strasdeit

Nach Kefer-Rücktritt: Verkehrsminister Hermann muss Beamten-Mikado um S21-Ausstieg beenden!

MdB Michael Schlecht: Chance zu inhaltlichem Neuanfang bei der Bahn nutzen!

Nach dem Rücktritt von DB-Technik-Vorstand Volker Kefer fordert DIE LINKE Baden-Württemberg, dass Landesverkehrsminister Winfried Hermann das Beamten-Mikado um den Ausstieg aus Stuttgart 21 beendet.

Bernhard Strasdeit, Landesgeschäftsführer DIE LINKE: „Wenn Verkehrsminister Hermann jetzt den Ausstieg aus dem misslungenen Tunnelprojekt Stuttgart 21 ablehnt, dann ist das doch nur eine weitere Runde im Beamten-Mikado: Keiner will zuerst vom Ausstieg sprechen, aus Angst, den Schwarzen Peter zugeschoben zu bekommen. Wenn alle Beteiligten sich weiter so feige geben, wird der Schaden nur immer noch größer. Das Land leidet bereits jetzt unter Stuttgart 21: Die Gäubahn wird wieder nicht zweigleisig ausgebaut, die Elektrifizierung der Südbahn kommt nicht in die Gänge, der Ausbau der Rheintal-Strecke Richtung Gotthard-Tunnel verzögert sich weiterhin. All das, weil der Bahn das Geld für diese dringend nötigen und sinnvollen Projekte fehlt – es wird für Stuttgart 21 vergraben. Minister Hermann muss den anderen S21-Projektpartnern signalisieren, dass das Land über einen gemeinsamen Ausstieg verhandlungsbereit ist."

 

Michael Schlecht, Bundestagsabgeordneter der LINKEN aus Mannheim, sieht im Rücktritt von Volker Kefer die Chance, neben dem personellen Neuanfang nun endlich auch einen inhaltlichen Neuanfang bei der Bahn zu schaffen: „Die Bahn hat nun die Chance, neben dem gescheiterten Technik-Vorstand Volker Kefer auch gleich das Katastrophen-Projekt Stuttgart 21 zu den Akten zu legen. Es ist dringend an der Zeit, einen echten Neuanfang bei der Bahn einzuleiten: Das marode Schienennetz muss dringend saniert werden, damit Züge in Deutschland endlich wieder pünktlich fahren können und Güter eine Chance haben, auf die Schiene zu kommen."