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Streik an Uniklinika richtig und nötig - Land und Bund dürfen Krankenhäuser nicht länger ausbluten lassen"

DIE LINKE. Baden-Württemberg erklärt zu den gescheiterten Tarifverhandlungen zwischen Land und Uniklinik:

„Wir unterstützen die Forderung von ver.di nach einer ordentlichen Lohnerhöhung und für bessere Arbeitsbedingungen und die Übernahme der Auszubildenden. Die Urabstimmung über einen Arbeitskampf ist richtig und notwendig.“, so Dirk Spöri, Landessprecher der LINKEN in Baden-Württemberg zur am Donnerstag beschlossenen Urabstimmung an den Uniklinika. „Dass ver.di das niedrige Angebot der Arbeitgeber für alle Uni-Klinika im Land ablehnt, ist mehr als verständlich.“

„Wenn die Arbeitgeberseite von leeren Kassen spricht und Ministerin Theresia Bauer Renditeziele ausgibt, dann wollen sie eine gute Gesundheitsversorgung dem Kostendruck opfern. Doch gleichzeitig versenkt das Land Geld im Milliardengrab Stuttgart21 und die Steuerschätzung der Bundesregierung sagt für die kommenden Jahre zweistellige Steuermehreinnahmen voraus.", kritisiert Spöri die Landesregierung.

"Die Beschäftigten an den Krankenhäusern brauchen gute Arbeitsbedingungen, gute Löhne und mehr Personal. Nur damit gibt es eine gute Gesundheitsversorgung für alle“, so Spöri abschließend.