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Warum soll der Killesberg nicht links wählen?

Der Parteichef der Linken, Bernd Riexinger (59), tritt als Spitzenkandidat zur Landtagswahl an. Stadtrat Hannes Rockenbauch (34) möchte in Stuttgart für die Linke antreten. Hier der bodenständige Gewerkschafter, dort der Jungrevoluzzer. Mit dieser Kombi will die Partei die Fünf-Prozent-Hürde überspringen. Wir haben mit beiden gesprochen. Im Kontext-Interview erläutern sie, warum sie das für notwendig halten.

Ganz schön mutig, Herr Riexinger, im Homeland der CDU und eines konservativen grünen Ministerpräsidenten als Linker anzutreten.

 

Riexinger: So wagemutig ist das gar nicht. Umfragen sehen uns inzwischen bei fünf Prozent. Viele Wähler, insbesondere der Grünen und der SPD, sind enttäuscht. Viele haben bei der letzten Wahl taktisch gestimmt, sie wollten Mappus verhindern. Diesmal können die Leute völlig unbeschwert entscheiden, und deshalb rechne ich mir gute Chancen aus. Nachdem der Politikwechsel durch Grün-Rot ausgeblieben ist, braucht dieser Landtag dringend einen roten Farbtupfer, sprich eine Opposition, die ihren Namen verdient. Honorige Menschen wie Egon Hopfenzitz, der einst Stuttgarter Bahnhofsvorstand und für die CDU war, sind inzwischen Freunde der Linken.

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www.kontextwochenzeitung.de/politik/220/warum-soll-der-killesberg-nicht-links-waehlen-2959.html